Ab ans Stettiner Haff

Urlaub "Natur pur" in Leopoldshagen

von Ute Köpke, 10.11.2017

Am Stettiner Haff in Mecklenburg-Vorpommern kann man die Ruhe genießen und Geschichte erleben in der Leopoldshagener Fachwerkkirche oder der kleinen und feinen Heimatstube

Etwa drei Kilometer südlich vom Stettiner Haff liegt Leopoldshagen und bei guter Sicht kann man sogar über das Haff rüber die Insel Usedom sehen. Der Ort ist mit einer Länge von zwei Kilometern und gerade mal 500 Meter Breite klein von der Größe, hat jedoch einen großen Erholungswert.

Leopoldshagen von oben.   Foto: Amt "Am Stettiner Haff"

Viel Wald- und die Wassernähe, mit einem Radwanderweg bis hin zum Badestrand, macht die Gegend zu einem beliebten Ferien- und Erholungsgebiet. Die breite Dorfstraße mit der schönen Lindenallee lädt zu herrlichen Spaziergängen ein. Feriengäste können mit Freizeitangeboten wie Schiffsfahrten, Segelsport, Surfen, Angelsport, Reiten, Rad- und Wandertouren durch Wiesen, Wald und Flur, Besuche von Konzerten, Besichtigung der Heimatstube und der sehr schönen alten Fachwerkkirche in aller Ruhe Kraft schöpfen. 

 

Sehenswerte Fachwerkkirche

Die über 260 Jahre alte Leopoldshagener Fachwerkkirche ist als offene Kirche jeden Mittwoch mit einer Führung zu besichtigen. Am 12.Oktober 1755 empfing nach knapp zweijähriger Bauzeit die Fachwerkkirche zu Leopoldshagen ihre gottesdienstliche Weihe. So ist die Kirche inzwischen seit zweieinhalb Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil des Lebens für die Menschen im wenige Jahre älteren Dorf zwischen der Ueckermünder Heide und den Haffwiesen.

 

Die Kirche in Leopoldshagen. Fotos: Amt "Am Stettiner Haff"

 

Alte Motormühle ist heute Heimatstube

Angefangen hat alles 1993 in der Alten Leopoldshagener Schule, wo im Musikraum Helmut Gollatz damit als Gründer der Heimatstube historische Gegenstande und Dokumente sammelte und ausstellte. Schon bald brachten geschichtsbegeisterte Leopoldshagener Bürger viele alte Sachen, bevor diese unwiederbringlich im Sperrmüll oder durch sonstige Entsorgungen verloren gegangen wären. Im Herbst 1998 wurde dann die neue Heimatstube durch Helmut Gollatz und Nils Eckhardt eingerichtet und im Frühjahr 1999 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Es ist die alte Motormühle am Ost- Ende des Ortes, die zur Heimatstube umgebaut wurde, so hatte man nun auch mehr Platz für die vielen dazugekommenen historischen Gegenstände. Jetzt können sich viele Urlauber, Schulklassen und Bürger nach Absprache und mit interessanter Führung durch Helmut Gollatz in die Geschichte Leopoldshagens zurückversetzen.  

Die Leopoldshagener Heimatstube ist ganzjährig nach Absprache geöffnet. Bitte bei Helmut Gollatz, Dorfstraße 15 gegenüber der Heimatstube melden oder unter 039774 / 20 908.

 

Die Heimatstube in Leopoldshagen. Foto: Amt "Am Stettiner Haff"

 

Natur aktiv erleben

Ein 260 Quadratkilometer großes Landschaftsschutzgebiet vereint die Küstenregion mit dem großen Waldgebiet südlich von Leopoldshagen, der Anklamer Heide und gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege von etwa 100 Kilometer Gesamtlänge südlich vom Stettiner Haff bieten aktive Erholung. Ein Radwanderweg führt westlich in Richtung Bugewitz – Rosenhagen – Kamp, wo noch die alte Eisenbahnbrücke zu sehen ist, die bis April des Jahres 1945 die Zugverbindung Berlin – Swinemünde herstellte.  Östlich von Leopoldshagen führt der Radwanderweg nach Mönkebude (ca. 4 Kilometer), wo sich ein sehr schöner Badestrand befindet. Dort werden auch Bootsfahrten angeboten.

 

In Leopoldshagen rastet man im Grünen. Fotos: Amt "Am Stettiner Haff"

Informationen:

www.leopoldshagen.de

www.amt-am-stettiner.haff.de

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