Winter in Meckpomm

Wanderungen in der meckl. Schweiz

von Ute Köpke, 27.11.2017

Es ist auch im Winter ein absolutes Naturparadies: die Mecklenburgische Schweiz bietet sanfte Hügel und Täler. Und ebenfalls sagenhaft schöne Ausblicke, wenn man die "Berge" der Mecklenburgischen Schweiz erklommen hat oder einfach mal im neuen Baumkronenpfad spazieren geht. Wo gibt es das in der Schweiz?

Spaziergang in den Baumkronen im Ivenacker Schlosstiergarten

Gerade jetzt, da die Bäume vom Laub befreit sind, ist ein Spaziergang im "Baumkronenpfad" im Ivenacker Tiergarten nahe der Stadt Stavenhagen ein besonderes Erlebnis. Der Weg verläuft in einer Höhe von 16 bis 23 Metern über den Waldboden in Höhe der Baumkronen einen Pfad von gut 620 Metern entlang. Es gibt filigrane Stege und eine 50 Meter lange Hängebrücke. Der Parcour durch die Baumkronen über Plattformen ist mit mehreren waldpädagogischen Elementen ausgestattet. Abenteuerlich wird der Eichenwald mit seinen unterschiedlichen Baumschichten erlebbar gemacht und man kann die abwechslungsreiche Landschaft rundum aus einer völlig neuen Perspektive betrachten. Den krönenden Abschluss bietet ein 40 Meter hoher Erlebnisturm mit einem atemberaubenden Ausblick. Der neu gebaute Baumwipfelpfad besteht aus einer insgesamt 450 Meter langen Stahlkonstruktion mit 11 Stützpylonen. Auf der einen Seite führt eine Wendelrampe mit maximal sechsprozentiger Steigung durch den Wald nach oben, am anderen Ende steht ein Erlebnisturm mit großer Aussichtsplattform und einem Aufzug. Für die Errichtung wurden insgesamt etwa 230 Tonnen Stahl, 200 Kubikmeter Holz und rund 1.500 Staketen verbaut. Die Ivenacker Eichen sind das einzige Nationale Naturmonument Deutschlands. Hier stehen über 1000-jährige Eichen, die mit Stammumfängen von 14 Metern zu den stärksten Eichen Europas gehören.

Für Besucher hält der Ivenacker Tiergarten immer wieder neue touristische Angebote bereit. Neben der kleinen Waldausstellung im Barockpavillion wurden in der Vergangenheit bereits Wege neu gestaltet, ein neues Schaugehege für Turopolje-Schweine angelegt sowie Informationstafeln zu den Besonderheiten des Ortes aufgestellt.

 

Ein toller Blick in die faszinierende Baumlandschaft und auf die Region bietet der Baumwipfelpfad.
Foto: Nordkurier
 

Weitere Informationen: www.stavenhagen.m-vp.de/ivenacker-eichen

 

Pack die Taschenlampe ein!

Die Stadt Teterow hat sich als neues Angebot einen Stadtrundgang der besonderen Art einfallen lassen. Jetzt in der Wintersaison wird es ja früh dunkel. Und dann macht es doch mal Spaß, mit einer Taschenlampe durch die Stadt zu gehen und das typische Teterow  in einem ganz anderen Licht zu sehen. So wird zum Beispiel in der Kirche bis auf die Notbeleuchtung das Licht ausgeschaltet. Die Wahrnehmung verändert sich und schafft eine wunderbare Atmosphäre.

Nach dem ein- bis zweistündigen Rundgang kann man eine heiße Suppe am Feuertopf der Stadtmühle Teterow genießen. Die Taschenlampenwanderung durch das abendliche Teterow ist buchbar über die Touristinformation Teterow.
 

Wunderbare Atmosphäre rund um das Teterower Rathaus. Foto: Koch

 

Die Stadtmühle von Teterow. Foto: Koch

Weitere Informationen: www.teterow.de

 

Geführte Naturwanderungen in Krakow am See

Krakow am See liegt gewissermaßen mitten in Mecklenburg. Die zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung ermöglichen es, Tagesausflüge in alle Richtungen zu unternehmen. Ob der Müritz-Nationalpark, das Renaissance-Schloss in Güstrow oder das Agroneum in Alt Schwerin - die Region um Krakow am See steckt voller Überraschungen.

Und natürlich bietet die Region um den Luftkurort Krakow am See eine Vielzahl an Rad- und Wanderwegen. Empfehlenswert ist jetzt in der kühleren Jahreszeit eine geführte Naturwanderung. Sie bietet viele spannende Möglichkeiten, seltene Vögel und andere Tiere in der unberührten Natur zur erleben. Seien Sie mittendrin und nicht nur dabei, wenn am Rande des Stadtsees gelauscht, gerochen, beobachtet und entdeckt wird. Eine ortskundige Führerin steht allen Interessierten zur Seite. Die etwa zweistündige Wanderung ist ideal für Naturliebhaber, Familien und kleine Gruppen. Empfehlenswert sind zweckmäßige wetterentsprechende Kleidung und eventuell ein Fernglas nicht vergessen. Treff ist an der Touristinformation am Markt 21 und Termine gibt es ganzjährig auf Anfrage per Telefon 03 84 57 / 22 2 58 oder per Mail an info1@krakow-am-see.de

 

FOTO: Der Findlingsgarten zeigt und erklärt die verschiedenen Gesteinsarten, die sich in der letzten Eiszeit im norddeutschen Raum ablagerten. Foto: Stadt Krakow am See

Weitere Informationen: www.krakow-am-see.de

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