Natur entdecken

Mecklenburgische Schweiz

von Stephanie Napp, 07.08.2017

Die Mecklenburgische Schweiz weist neben einer reichlichen Anzahl an Schlössern und Gutshäusern vor allem eine beeindruckende Flora und Fauna auf. Hier sind ein paar Tipps, was man sich als Urlauber einmal anschauen sollte.

 

Ivenacker Eichen

Gut 1000 Jahre Geschichte haben sie erlebt, die Ivenacker Eichen. Könnten sie sprechen, würden sie von den alten Slawen erzählen können, die hier einst siedelten. Fünf der mächtigen Baumriesen zählen zu den ältesten Eichen in ganz Europa und sind seit Anfang 2017 offiziell in den Rang eines „Nationalen Naturmonuments“ erhoben worden. Ein Besuch ist ein Muss, wenn man in der Mecklenburgischen Schweiz verweilt.

 

Ivenacker EichenDie Ivenacker Eichen. Foto: Eckhard Kruse / NK.

 

Wildpark-MV Güstrow

Der Wildpark-MV in Güstrow ist kein Tierpark, der seine Bewohner hinter Zäunen hält. Die Besucher erhalten hier einen besonders nahen Blick auf die Wildtiere. Wölfe, Bären und Luchse können aus nächster Nähe, fast wie in freier Wildbahn beobachtet werden. Aber neben den großen Wilden gibt es auch kleine Kuschelige: der Streichelzoo begeistert vor allem die Kinder. Zicklein, Waschbären, Frettchen und so manch andere verzaubern hier die Besucher.

Kleiner Tipp: In den Sommerferien 2017 sind bis Ende August so einige Workshops für Kindern im Angebot.

 

Wolfsgehege Wildpark-MVDie Besucher können mitten durch das Wolfsgehege gehen. Foto: Wildpark-MV.

 

Naturpark Mecklenburgische Schweiz / Kummerower See

Eine Landschaft voller Naturschätze offenbart der Naturpark Mecklenburgische Schweiz & Kummerower See, der 2017 sein 20-jähriges Bestehen feiert. Auf über 60.000 Hektar erstrecken sich Wald-, Wiesen- und Moorlandschaften neben idyllischen Binnengewässern. Die Tier- und Pflanzenwelt im Naturpark können Besucher bei geführten Wanderungen von den Rangern erklärt bekommen. Besonders die Vogelwelt in der Mecklenburgischen Schweiz ist sehr vielfältig, von Seeadlern bis zur Rohrdommel gibt es viel zu erkunden.

 

Silberreiher im Naturpark Silberreiher fühlen sich mittlerweile in der Großen Rosin zu Hause.
Foto: Georg Wagner / NK.

 

Wandern und Radeln durch die Schweiz

In der weiten und größtenteils unberührten Naturlandschaft der Mecklenburgischen Schweiz gibt es zahlreiche Rad- und Fußwanderwege. Eine Wanderung entlang des Flachen Sees von Sophienhof zum Blücherhof bis nach Klocksin bietet einen Blick auf die eiszeitlich geprägte Landschaft. Glasklares Wasser und eine hügelige Endmoränen-Landschaft säumen den Weg.

 

Flacher See Mecklenburgische SchweizFoto: Silke Voß / NK.

 

Wer gerne auf dem Drahtesel Landschaft und Orte erkundet, findet auf dieser Radtour durch die Mecklenburgische Schweiz viele interessante Zwischenstopps. Startpunkt ist in Ankershagen, wo das Schliemann-Museum beheimatet ist. Von da aus geht in etwa vier bis fünf Stunden vorbei am Barockschloss Rumpshagen, der Büdnerei Lehsten (Station der Gartenroute in MV), Groß Varchow, dem Herrenhaus Kittendorf und mündet schließlich in der Reuterstadt Stavenhagen.

 

Schliemann-Museum AnkershagenDas Schliemann-Museum in Ankershagen war einst das Elternhaus des
berühmten Archäologen. Foto: Frank Goyke / NK.

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