Kultur in Meckpomm

Der Januar in Teterow - da ist was los!

von Ute Köpke, 08.01.2018

Teterow bietet im ersten Monat des neuen Jahres eine ordentliche Portion kulturelle Vielfalt. Geographisch liegt Teterow im Mittelpunkt des Landes Mecklenburg-Vorpommern und im übertragenen Sinne gehört die kleine Stadt mit knapp 9000 Einwohnern zu den Perlen der Mecklenburgischen Schweiz. Überregional ist Teterow bekannt als Stadt des Bergrings. Doch neben Sport ist hier auch kulturell einiges los.

So bietet Teterow gleich zu Beginn des neuen Jahres historisches Kino mit einer aktuellen Filmbiografie zum jungen Karl Marx, ein besonders Programm mit Liedern vom Wolgastrand und mit den Irish Cowboys kann man eine verrückte Bande im Konzert erleben. Für die verschiedensten Interessen ist also sicher etwas dabei und wer die Abwechslung liebt, für den ist der kulturelle Start ins Jahr in Teterow schon abgesichert.

Das besondere Mittwochskino im THUSCH

Am 3. Januar 2018 wird im THUSCH Teterow, Am Schulkamp 3 um 15.00 Uhr und  20.00 Uhr die Filmbiografie "Der junge Karl Marx" aus dem Jahr  2017 gezeigt. Unter Regie von Raoul Peck gibt es  großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen.
Über den Film:
Paris, 1844, am Vorabend der industriellen Revolution: der 26-jährige Karl Marx lebt mit seiner Frau Jenny im französischen Exil. Als Marx dort dem jungen Friedrich Engels vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den gestriegelten Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers nur Verachtung übrig. Doch der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiß, wovon er spricht. Er ist das letzte Puzzlestück, das Marx zu einer rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlt. Marx und Engels haben denselben Humor und ein gemeinsames Ziel, sie können sich hervorragend miteinander betrinken, und sie respektieren und inspirieren sich als Kampfgefährten. Zusammen mit Jenny Marx erarbeiten sie Schriften, die die Revolution entzünden sollen.


FOTO: Szenenfoto aus dem Film "Der junge Karl Marx".   


Lieder vom Wolgastrand – Ein Konzert mit Ronny Weiland

Am 17. Januar wird ab 19 Uhr im Teterower Kulturhaus mit dem Programm: “Lieder vom Wolgastrand" ein besonderes musikalisches Ereignis geboten.  Ronny Weiland, die Stimme der Extraklasse, lädt ein zu musikalischen Erinnerungen an Ivan Rebroff. Er ist eine der großen Ausnahmestimmen unserer Zeit. Beginnt er zu singen, dann erzeugt er schon ab den ersten Tönen Gänsehaut beim Zuhörer. Ein mächtiger Bass der gern immer wieder mit Ivan Rebroff verglichen wird! In seinem Programm lässt er von „La Montanara“ bis hin zum „Wolgalied“ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ keine Wünsche offen! Sein Unterhaltungsprogramm erstreckt sich vom Schlager, über Klassik, Musical, Volksmusik, bis hin zu modernen Klängen und immer wieder überrascht er seine Gäste mit neuen Facetten! Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören das "Ave Maria", "Wolgaschlepper", aber auch "Katjuscha" und "Anatevka". In zahlreichen TV-Sendungen, oder mit Stars auf Tourneen war er zu Gast bei "Immer wieder Sonntag", "Musikantenstadl", "Herbstfest der Volksmusik, "Musik für Sie", "Die Krone der Volksmusik" u. v. m. Gemeinsame Duette mit Gaby Albrecht oder Michael Hirte wurden produziert und belegten erste Plätze in Hitparaden und zu verschiedensten Musikwettbewerben. Seine Liebe zur Musik wurde schon im Elternhaus gefördert. Zunächst sang er wie viele Kinder in seinem Alter im Schulchor, besuchte dann die Musikschule, musizierte im Spielmannzug aber gelernt hat er was "Anständiges". Ronny wurde Steinmetz. Seine erfolgreiche Meisterprüfung bestand in der Bearbeitung eines Steines für die Dresdner Frauenkirche. Man sagt, wer ihn einmal erlebt und gehört hat, kommt nicht wieder los von dieser beeindruckenden Stimme!

 

FOTO: Ronny Weiland, die Stimme der Extraklasse, lädt ein zu musikalischen Erinnerungen an Ivan Rebroff. 

Kartenvorverkauf: Tourist-Information
Östliche Ringstraße 105, 17166 Teterow

Tel. 03996-172028

 

Irish Dream – best of irish folk

Die Irish Cowboys sind am 27. Januar 2018 um 20 Uhr im Kulturhaus Teterow mit ihrem Programm "Irish Dream - best of irish folk"  zu erleben. Sie bieten ein Konzert als Erlebnis für die ganze Familie. Musik erklingt auf 26 Instrumenten und es wird brilliant gesungen von Patricia, Kaspar, und Norbert Carl Krüger (Gitarre, irish Bouzuki, Cajon). Am Kontrabass und Bodhran gehört Kerstin Krüger mit zum Quartett. 

Diese verrückte Bande lernte sich laut nightingalestringquartet.com übrigens vor 10 Jahren beim Reiten kennen. Jeder hatte sein Pferd unterm Hintern, jagte Kühen hinterher und keiner wusste von der Leidenschaft des anderen, der irischen Musik. Erst nach einem gemeinsam besuchten Konzert stand fest, "das können wir auch". Die Band wurde gegründet und hat sich ganz schnell in der Szene durchgesetzt mit vielen ausverkauften Konzerten. Musikalischer Kopf der Band sind Patricia (Flöten, Piano, Akkordeon, Harfe) und Kaspar Michael Schwab (Kontrabass, E-Bass, Cello; Geige, Banjo, Flöte, Bodhran) die als studierte Musiker auf eine langjährige Karriere zurückblicken können und bekannten Musikerfamilien entstammen. Ihre Kinder, die Sie unterrichteten, setzen die Familientradition mit international beachteter Karriere fort. 

In IRISH DREAM wird jeder Titel zum Konzerterlebnis und lässt Sie nicht nur von Irland träumen.
 

Die irischen Cowboys kommen in die Mecklenburgische Schweiz nach Teterow. 
FOTO: Veranstalter

Kartenvorverkauf: Tourist-Information
Östliche Ringstraße 105, 17166 Teterow
Tel. 03996-172028

www.teterow.de

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