Wanderung

"Über sieben Berge"

von Ute Köpke, 30.07.2018

Das Lied "Über sieben Brücken musst du gehen" ist ja allgemein bekannt. In Mecklenburg-Vorpommern besteht auch die Möglichkeit, über sieben Berge zu gehen. Also zu Fuß oder eben mit dem Fahrrad und gern auch mit Hund. Dabei befinden sich die Berge nicht wie auf dem ersten Blick vermutet in der Mecklenburgischen Schweiz, sondern in der eben doch nicht so platten Mecklenburgischen Seenplatte.

FOTO: Die Berge in der Mecklenburgischen Seenplatte laden zum entspannten Wandern und Radfahren ein, wobei man den Hund unproblematisch mitnehmen kann. Foto: Frank Saß

Der Wanderweg "Über sieben Berge" führt rund um die Kleinstadt Burg Stargard. Diese befindet sich südöstlich von Neubrandenburg, der Kreisstadt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Burg Stargard liegt im Tal des Lindebachs und ist bilderbuchmäßig eingerahmt von sieben Hügeln. Und da der Wanderweg ein Stadtrundweg ist, kann man ihn an einen beliebigen Punkt starten. Durch die sehr gute Ausschilderung findet man sich leicht zurecht. 

Auf der Wanderung kommt man zum Beispiel eine Straße "Zum Galgenberg" entlang, steigt hoch auf den Aussichtspunkt Töpferberg. Weiter geht es steil bergab und an der Wegkreuzung geradeaus wieder den Berg hoch zum Scheunsberg. Hier kann man dan direkt einen wunderbaren Draufblick auf die Altstadt von Burg Stargard genießen. Folgt man den Weg weiter geht es eine recht steile Treppe zum Denkmalsberg hinauf. Bergab führt der Weg an einer eisenhaltigen Quelle vorbei und man kommt bergan zum Windmüllerberg. Verlässt man die windige Aussicht und folgt den Wanderweg geradeaus, folgt man entlang eines Hohlweges den Wegweisern bis auf den Burgberg.

Hier befindet sich im mittelalterlichen Marstall in der Vorburg das Museum der Stadt Burg Stargard. Wo einst die Schlachtrosse von 30 Rittern ihr Quartier hatten, erinnert die Ausstellung "Das Ross - eine Kulturgeschichte des Pferdes" an die einstige Funktion dieses Gebäudes. Auf weiteren 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche finden sich unzählige Sachzeugen der reichen Burg-, Stadt- sowie Regionalgeschichte und das richtig gut fachgerecht mit viel Liebe präsentiert. Praktisch ist ein Audioguide auf deutsch und englisch, den man für drei Euro Gebühr ausleihen kann. Angeboten werden ebenfalls öffentliche Burgführungen.

FOTO: Der Burgturm steht natürlich auf dem Burgberg und bietet einen wunderbaren Überblick. Foto: Frank Saß 

Es lohnt sich auch, den Burgturm zu besteigen. Wie bei Rapunzel strahlt er eine geheimnisvolle Atmosphäre aus, allerdings mit einer technisch modernen Wendeltreppe. Oben angelangt kann man dann gern sein Haar im Wind wehen lassen und einmal rund um den Turm gehen, mit einem 360-Grad-Blick in die märchenhafte Landschaft. Und wenn man sich von oben dank der Draufsicht orientiert hat, kann man seinen Rundweg leichten Fußes beenden.

 

www.burg-stargard.de
 

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